Besonderheiten eines Schlüssels beim Auto (PKW-Schlüssel-Sicherung)

Schlüssel für Autos sind zwischenzeitlich etwas ganz besonderes geworden.

 

Warum? Die Elektronik und die Wegfahrsperre sorgen hier für einen erhöhten Aufwand.

 

Ziel eines Schlosses im modernen Auto ist, dass sich keine Unbefugten Zutritt verschaffen und wenn doch, dass sie zumindest nicht wegfahren können.

Es gibt also viele Stufen der Absicherung, die sich gerade (2011) wieder deutlich erweitert haben.

 

Früher: war ein Autoschlüssel ein stinknormaler, mechanischer Schlüssel. Er galt für Türen und Zündschloß.

 

Dann kamen die Schlüssel mit Fernbedienung für die Zentralverriegelung.

Nächster Schritt: Schlüssel mit Fernbedienung, die die Zentralverriegelung und zudem noch die Alarmanlage beeinflussten.

 

Dann als nächster großer Schritt: Wegfahrsperren!

Generell wurde bei abgestellten Fahrzeugen die Zündung lahmgelegt.

Nur durch eine Signal konnte diese überwunden werden. Der Schlüssel musste per Fernbedienung dieses Signal absetzen.

Spätere Modelle setzten auf einen Chip im Schlüssel, der vom Zündschloss abgefragt wurde.

Dieser Chip wurde immer mehr verfeinert und wurde dann sogar kontaktfrei abgetastet.

 

Wenn man die heutige Werbung sieht, dann benötigt man den Schlüssel schon gar nicht mehr in der Hand.

Ein Schlüssel in der Handtasche, in der Hose reichen aus, dass beim Annähern an das Auto die Türen aufgehen und die Wegfahrsperre überwunden wird.

Wo wird das noch hinführen?

 

Wie man an dieser Entwicklung sieht, kann man sich vorstellen, wie aufwändig die Anfertigung von Ersatzschlüsseln heutzutage ist.

Die Schlüsseldienste sind heutzutage gar nicht mehr in der Lage Ersatzschlüssel für moderne Autos herzustellen. Diese Aufgabe ist komplett zu den Autoherstellern selbst gewandert, d.h. bei modernen Autos ist der Gang zur Fachwerkstatt eigentlich zwingend notwendig.

 

 

 

 

Schlüssel verloren? Tipps und Strategien zum Wiederfinden.

„Oh nein  –  nicht schon wieder.“

 

„Das ist mir noch nie passiert.“

 

Gehören Sie zur ersten oder zur zweiten Gruppe?

 

Strategien:

1. Nachdenken: Den Weg zuerst in Gedanken nochmals gehen.

 

  • Wo hatte ich ihn zuletzt benutzt?
  • Wohin habe ich ihn dann getan?
  • Wohin bin ich gegangen?
  • Welche Orte habe ich besucht?
  • Was habe ich im Einzelnen gemacht?
  • Habe ich ihn nochmals gespürt, gehört oder in der Hand gehabt?
  • Habe ich ihn anderweitig noch benutzt (Flasche öffnen, …)?
  • Habe ich mich umgezogen?
  • Habe ich die Tasche gewechselt?
  • Haben meine (Jacken-)Taschen ein Loch, kann er ins Innenfutter gerutscht sein?

Ist er also wirklich weg?  —   Oder habe ich ihn vielleicht nur verlegt?

Vielleicht haben Sie nun schon eine Spur, der Sie tatsächlich folgen können.

Wenn Sie die Spur verfolgen, fragen Sie sich auch, wen haben Sie getroffen? Wen können Sie also fragen?

 

2. Strategie 1 extrem

Verfolgen Sie Strategie 1 mit einem Zusatz. Wenn Sie den Weg nachgehen, überlegen Sie bitte alle paar Schritte,

  • wo Sie den Schlüssel hintun würden, wenn Sie ihn jetzt gerade in der Hand hätten.
  • wo der Schlüssel hinfallen würde, wenn Sie ihn jetzt fallen lassen würden.
  • wer den Schlüssel an sich nehmen könnte oder etwas wüsste, wenn der Schlüssel jetzt „fällt“.

 

3. Strategie 1 mit Verzögerung

Strategie 1 war nicht erfolgreich. Mal abschalten und sich dann wieder neu nähern.

Stellen Sie einen Wecker auf etwa 10 Minuten (mehr als 8).

Dann versetzten Sie sich Gedanklich einfach an eine wunderschönen Platz.

Z.B. der tolle Strand vom letzten Urlaub, oder …

Nachdem der Wecker geklingelt hat, wenden Sie sich wieder Ihrem Schlüsselproblem zu.

Strategie 1 nochmals durchziehen.

Warum so? Damit die Hormone und Botenstoffe im Körper neutralisiert sind

und Ihr Gehirn wieder „normal“ arbeiten kann.

 

4.  Wirklich wichtiger Schlüssel fehlt.

Auch hier kann man Strategie 1 zumindest zum Teil nachvollziehen,

sollte allerdings das Objekt zu dem der Schlüssel gehört nicht unbewacht lassen.

 

Ansonsten dürfte die Sicherung des Objekts oberste Priorität haben. Erst wenn diese

erfolgt ist, ist die Suche nach dem Schlüssel ratsam. Wird er gefunden und es ist unmöglich (unwahrscheinlich), dass ein Kopie gemacht wurde, so könnte man die weitere Benutzung des Schlosses in Betracht ziehen. Ansonsten heißt es möglicherweise „Austausch – sofort“.

 

Schlüsseldepots – was ist das? Wann braucht es wer?

Was versteht man unter einem Schlüsseldepot?

Wahrscheinlich so ziemlich jeder etwas anderes. Aber …

  • Einen Ersatzschlüssel bei Nachbarn, Freunden, Familienmitgliedern
    Wenn der Schlüssel mal verloren wurde oder irgendwo in der Wohnung liegt.
  • EinVersteck für einen Ersatzschlüssel unter einem Stein, einen Teppich-Läufer, im Baum, …
    Wenn man ein „Schussel“ ist, und den Schlüssel immer wieder mal drin vergisst.
    Das Depot (Versteck) sollte aber wirklich gut sein und wenn man es mal braucht am Besten wechseln oder ganz tierisch aufpassen, dass man bei der Nutzung nicht gesehen wird.
  • Einen Schlüsselkasten mit Zugriffsschutz und mit eventueller Zeitsteuerung.
    Vielleicht sogar mit kontrollierten Schlüsselmanagement auf PC-Basis.
    Die Anforderungen bestimmen hier Umfang und natürlich auch die Kosten.
  • Einen speziellen Schlüsselkasten für die Feuerwehr um schnellen Zugang im Notfall zu gewährleisten. Da gibt es ganz tricky Lösungen, die auf Ereignisse im Umfeld reagieren.
  • Einen Dienstleister, der einen Ersatz-Schlüssel eingelagert, vorhält und bei Bedarf mittels Kurier an einen selbst übergibt. Doch auch hier die Kosten beachten!

Anbieter hierzu: (Die Nutzung der Links geschieht auf eigene Gefahr.)

Zusendung von Schlüsseln:

Keystorage    PinKey   Schluesselpate ….

Schlüsselkästen, Schlüsseltresore innen, außen, …:

Kniggendorf.de   Kruse-Sicherheit   Kositec.de    Schluesseltresor  und natürlich noch viele mehr.

Schwarze Schafe bei den Schlüsseldiensten

Tja – was sind bei Schlüsseldiensten „Schwarze Schafe“?

 

Zum Einen könnte man sich vorstellen, dass diese nicht nur gegen legalen Auftrag Türen und Tresore öffnen. Aber das ist sicher der schlimmste Fall.

 

Andererseits könnte man sich vorstellen und das tun einige, dass der regionale Schlüsseldienst gar nicht so regional ist, wie er vorgibt zu sein.

Regionalen Schlüsseldienst vortäuschen

Mit dieser Strategie erschlagen diese Schlüsseldienste zwei Fliegen mit einer Klappe.

Sie treiben Ihre eigene Auslastung nach oben und verdienen auch an den Fahrtkosten kräftig mit.

Ihr Problem: zum Teil sehr hohe Kosten für den Aufsperrdienst, daher wenn möglich am Telefon deutlich nachfragen oder auf der Homepage ins Impressum schauen. Es zählt nicht die Telefonnummer, denn diese kann der Schlüsseldienst sich weiterleiten lassen.

Das Problem dieser Schlüsseldienste: man nutzt Sie eigentlich nur einmal und erzählt dies auch oft in der Bekanntschaft weiter. Damit wird der Kundenkreis immer geringer, scheint aber immer noch groß genug zu sein.

 

Extreme Zuschläge bei Arbeiten außerhalb den üblichen Öffnungszeiten

Notöffnungen sind die Sahne auf dem Kuchen der Schlüsselnotdienste.

Personen, die in einer Zwangslage sind, sind meist unaufmerksam, ungeduldig und neigen selten zu Preisvergleichen. Das wird ausgenutzt.

Ihr Problem: meistens zieht der Rat: „Schlüssel nicht vergessen“ ja nicht mehr.

Aber vielleicht daran denken:

Wer hat noch einen Schlüssel?

Wie schnell brauche ich den Schlüssel / Zugang wirklich?

 

Schlüsseldienst – eine ungeschützte Bezeichnung

Viele unserer Berufe in Deutschland sind reglementiert. Dies wird nach und nach aufgeweicht. Ob das wirklich gut ist – ist fraglich.

 

Warum?

 

Nun ja, zwar können viel mehr Personen einen gewissen Dienst anbieten, aber nicht alle haben die notwendige Qualifikation, ausreichendes KnowHow oder sind technisch UpToDate.

 

Doch wie kann ich mir sicher sein, dass der ausgewählte Schlüsseldienst etwas kann.

Das heißt leider noch lange nicht, dass er mich NICHT über den Tisch zieht.

 

Mir selbst sind momentan drei Verbindungen bekannt:

Interkey

https://www.interkey.de
nahezu moderne Homepage, wird gepflegt, empfehlenswert

 

European Lockmaster Group

http://www.lockmaster-europe.com
alte, seit rund 10 Jahren nicht mehr gepflegte Homepage,
fragliche Qualitätsaussage

 

BSD Bundesverband Sicherungstechnik Deutschland  BSD e.V.

http://www.bsd-ev.de

alte, einfach gemachte Homepage mit wenig Neuem,
wie Verbände halt so sind. Wenigstens sind die Mitglieder gelistet.

 

Wer hier zumindest Mitglied ist, meint es zumindest mit seinem Berufsfeld ernst.

 

Ersatzschluessel.de könnte Ihnen gehören

Seit Jahren gehört die Domain in unser Portfolio. Die Ideen dazu sind vielfältig. Doch man benötigt für die meisten erhebliches Startkapital oder eine bereits funktionierende Organisation.

Vielleicht einen

überregionalen Schlüsselnotdienst oder

 

einen Hersteller von Schlüsselrohlingen oder

 

eine Ersatzschlüsseldepot.

 

Mit dieser Domain wäre viel möglich.

Ersatzschluessel.de könnte Ihnen gehören.

 

Rufen Sie an 022 63 / 481 999